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Schneider bzw. Schneiderin ist ein handwerklicher Lehrberuf der Textilverarbeitung. Die Aufgabe des Schneiders ist, bestimmte Stoffkomponenten zuzuschneiden und zusammenzufügen. Die Arbeitswerkzeuge des Schneiders sind seit altersher Nadel, Faden und Schere, seit dem 19. Jahrhundert zunehmend auch die Nähmaschine.



Heutzutage werden die wichtigen Bestandteile des Schneiderberufs größtenteils von Maschinen übernommen. Deswegen entstanden Berufe wie modeschneider und modedesigner. Es gibt aber immer noch herkömmliche Maßschneider mit eigenem Atelier, wo der Kunde sich z.B. ein in, Kleid oder Anzug "bauen" bzw. nach Maß fertigen lassen kann. Einige Schneider sind auch auf Leder und Pelz spezialisiert, siehe Kürschner.



Nicht damit zu verwechseln sind die Änderungsschneider, die keine besondere Ausbildung benötigen: Dieser Beruf wird in Deutschland sehr häufig von nähkundigen Hausfrauen - gelegentlich auch Männern - im selbständigen Ein-Mann-Be ausgeübt. Nicht selten sind die Inhaber Griechen, türken oder Italiener, aber auch Jugoslawen oder Thailänderinnen.



Eine andere ebenso plausible Etymologie leitet den Spruch von dem ursprünglichen Sprichwort "Herin, wans nit der Schnitter is!" ab, wobei mit Schnitter der Tod gemeint ist.





  • Textilmaschinenführer
  • Das tapfere Schneiderlein



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