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Siehe auch

  • Individualismus, Alternativ, selbstverwirklichung
  • mode, Trend, Exzentrik, Deutungshoheit
  • Demokratie, Pluralismus, Mehrheit, Minderheit, Faschismus
  • Elias Canetti


Sozialpsychologie

Konformität als ein Begriff aus der Sozialpsychologie bezeichnet das Übereinstimmen eines Individuums mit den allgemein anerkannten Normen und Werten seiner ReferenzGruppe bzw. einer gesellschaft als Ganzem.

Erich Fromm sieht in der Konformität eine Pseudo-Einheit, die dem Wunsch des menschen nach Vereinigung nicht gerecht werde (siehe auch Die Kunst des Liebens).

Solche, die allein arbeitend sehr gute Leistungen aufwiesen, sanken in der Gruppe ab während bei Schülern mit schlechten Individualleistungen eine Verbesserung in der Gruppe festgestellt wurde.Von Moede beobachtete, dass bei individuellen Leistungsunterschieden in einer Schulgruppe die Tendenz besteht, sich anzugleichen.

a.B.Die 68er-Bewegung protestierte z. gegen einen ihrer Meinung nach bestehenden Konformismus in der gesellschaft der 50er, der u. an einer einheitlichen strengen Kleidungsordnung, aber auch in durch Massenmedien Vereinheitlichten Meinungen im Mainstream sichtbar gewesen sei.



Konformität als Thema der Literatur

Literaten wie robert Musil (Der Mann ohne Eigenschaften) oder Heinrich Mann (Der Untertan) setzten sich kritisch mit Konformität und Opportunismus auseinander.




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